Pressemitteilungen

Pech für Kramer am vergangenen Wochenende bei den ADAC Kart Masters in Ampfing auf dem Scheppermannring

Am vergangenen Wochenende startete die größte Rennserie im Kartsport, die „ADAC KART MASTERS “ im 11. Jahr.


Es hätte nicht besser im bayerischen Ampfing starten können, mit über 160 Teilnehmern waren alle Klassen stark besetzt. Bei strahlendem Sonnenschein ging es für Pablo Kramer vom AC Hamm/Sieg, Förderpilot der ADAC Stiftung Sport und des ADAC Mittelrhein e.V. in Ampfing in der Klasse OK-J mit 24 Mitbewerbern an den Start.


Es schien alles perfekt zu laufen.

 

Nach Platz 5 im freien Training - und Platz 14 im Qualifying ging Kramer aus der 7. Startreihe in die Heats. Beim 1. Heatlauf konnte Kramer 6  Plätze beim Start gut machen, aber ein kleiner Fahrfehler brachte ihn kurz von der Bahn und er verlor wieder die gut gemachten Plätze. Mehr als P 12 war dann nicht drin.


Das Pech begleitete das Karttalent leider durch das ganze Wochenende und auch beim Heat 2 konnte er nicht punkten, denn Kramer wurde kurz nach dem Start von einem Mitbewerber aus der Bahn geschoben und prallte mit hoher Geschwindigkeit in die Reifenstapel. Dabei wurde sein Kart beschädigt und Kramer erlitt Prellungen an beiden Händen. Doch der Rennarzt gab nach der Untersuchung grünes Licht für die Rennen am Sonntag.

 

Ärztlich versorgt, mit Kühlakkus, Schmerzmittel und einem starken Willen ging Kramer dann am Sonntag in das freie Training.

 

Hier konnte er dann sofort auf Platz 5 vorfahren. Von Platz 17 durfte Kramer ins 1. Rennen starten und konnte sich bis zum Schluss bis auf Platz 8 vorfahren. Von P 8 durfte er dann im 2. Rennen antreten und legte Wiederrum einen sehr guten Start hin, bei dem er bis auf Platz 5 vorfahren konnte.

 

In der 3. Runde wurde Kramer in einer Kurve von einer Mitbewerberin am Heck getroffen und wiederrum bei voller Geschwindigkeit aus der Bahn geworfen.
 

Auch dadurch ließ sich Kramer nicht beeindrucken. Er nahm alle Kräfte zusammen und schob sein Kart auf der Strecke wieder an (die OK-Motoren haben keinen Anlasser und keine Kupplung) und verfolgte das Feld, das mittlerweile eine halbe Runde Vorsprung hatte, konnte das Rennen aber nur noch auf Platz 22 beenden.

 

Etwas enttäuscht und traurig, aber nichts desto trotz voller Hoffnung, will Kramer in  14 Tagen in Kerpen Mannheim beim ADAC Kart Cup wieder angreifen und  sein Können wieder unter Beweis stellen.

Silas Hofmann beim 1. Deutschen Rallye-Meisterschaftslauf 2018

Vom 2. - 3. März gingen in Sankt Wendel über 80 nationale und internationale Rallyeteams an den Start der ADAC Saarland-Pfalz Rallye.

 

Silas ging für den ADAC Mittelrhein e.V. an den Start und hatte, dank der Unterstützung der Fa. Heuchemer Verpackung, die Möglichkeit ein sehr leistungsstarkes Fahrzeug ( Citroen DS3 R3 MAX) des Teams RacePro Motorsport zu pilotieren. Bereits am Donnerstag standen für Silas erste Trainingsfahrten auf dem Programm.

 

Neben der Technik waren auch die Wetterbedingungen eine zusätzliche Herausforderung. Bei größtenteils schneebedeckter und vereister Strecke, sowie bei - 10°C und einem eisigem Wind wurde allen im Team einiges abverlangt. Dennoch konnte sich Silas schnell an die ungewohnte Technik, wie sequenzielles Getriebe, Differenzialsperre, diverse elektrische Einstellmöglichkeiten, sowie die deutlich höhere Motorleistung gewöhnen. Das Set Up wurde dann nach den Rückmeldungen von Silas festgelegt.

 

Unter starkem Schneefall standen Freitag Nacht ursprünglich 5 Wertungsprüfungen auf dem Programm. Es lag ein Hauch von "Monte Feeling" über der Veranstaltung.

 

Schon in der 1. Wertungsprüfung konnte sich Silas mit Platz 6 von 13 Startern in seiner Klasse gut behaupten. Auf WP2 konnte Silas mit Beifahrerin Ann Kathrin Mergen seine Leistung mit Platz 7 bestätigen. Leider hatte er bei beiden Läufen mit beschlagener Frontscheibe zu kämpfen, die die Sicht beeinträchtigte. Nach dem technischen Service durch sein Team konnte das Problem behoben werden. Silas nach den ersten zwei Prüfungen: "Das sind die schwierigsten Bedingungen, unter denen ich jemals ein Auto bewegt habe. Doch an seinen Aufgaben wächst man und ich finde langsam einen guten Rhythmus."

 

Nun stand als 3. WP ein Rundkurs durch die abgesperrte Innenstandt von St.Wendel an.

 

Silas konnte hier eine bemerkenswerte Leistung abrufen und für einiges Aufsehen erregen, denn er setzte die 14. Gesamtzeit aller Fahrzeuge und gleichzeitig die 2. schnellste Zeit in seiner Division!

 

Die Wertungsprüfungen 4 und 5 fielen den immer extremer werdenden Wetterbedingungen zum Opfer, sodass sie vom Veranstalter abgesagt wurden.

 

Somit ging es am Samstag mit WP 6 bei starkem Schneetreiben weiter. Leider fing sich Silas einen Reifenschaden ein, der zwar mit Reifenwechsel auf freiem Feld behoben werden konnte, aber insgesamt ca. 8 Minuten Zeit kostete. In der Gesamtwertung wurde er dadurch leider deutlich zurückgeworfen.

 

Die 7.WP musste nach einen Unfall annulliert werden und es wurde nur eine Referenzzeit gewertet.

 

Auf WP 8 konnte Silas wieder eine klasse Leistung abrufen. Mit der 4. schnellsten Zeit in seiner Divison konnte er sich in der Gesamtwertung wieder etwas nach vorne arbeiten. Auch auf WP 9, der 27km langen "Windpark" Prüfung konnte Silas sein konstant schnelles Tempo gehen und driftete auf Platz 6.

 

Die WP 10 hatte es dann leider in sich. Silas musste erneut wegen Reifenschadens einiges an Zeit liegen lassen. Leider hatte dieser Reifenwechsel (Vorderrad) aber noch weitere Folgen. Das Fahrzeug brach danach bei jedem Beschleunigungsvorgang stark seitlich aus. Später stellte sich heraus, dass Silas in der Kürze der Zeit ein Ersatzrad eines anderen Typs moniert hatte, was letztlich zu den negativen Folgen geführt hatte. Dennoch absolvierte Silas noch WP 11 (erneut Stadtrundkurs) sowie WP12 mit verringertem Speed um kein zu hohes Risiko einzugehen. Er belegte jeweils Platz 9 und konnte die Rallye ohne Ausfall abschließen. In seiner Klasse wurde Silas in der Gesamtwertung 10.

 

Silas zieht nach seiner ersten großen Rallye dennoch ein positives Fazit: "Ich hatte hier die großartige Möglichkeit, mich mit Deutschlands Top Teams zu messen und mich auf großer Bühne zu präsentieren. Es sind auf Anhieb einige sehr gute Einzelzeiten herausgesprungen, auf die ich wirklich stolz bin - grade weil ich nur so wenig Vorbereitungszeit hatte, um mich auf dieses unglaublich schnelle Auto einzustellen und das erste Mal auf Schnee und Eis gefahren bin. Wenn ich überlege, dass es ohne die Reifenschäden bis Richtung Podest hätte gehen können, gibt mir das enorm viel Motivation für mehr!"

 

Marc Schmitz schreibt sich in die Geschichtsbücher/Rookie holt Meisterschaft im ADAC Kart Masters

Marc Schmitz ist nicht zu bremsen! Nachdem der Neuwieder bereits den Westdeutschen ADAC Kart Cup für sich entschied, legte er jetzt noch eine Schippe drauf und gewann am vergangenen Wochenende im Prokart Raceland Wackersdorf die Bambini-Meisterschaft. Damit schrieb er in seiner Debütsaison Geschichte.

 

In den vergangenen zehn Jahren hat es noch kein Bambini-Einsteiger geschafft auf Anhieb den Titel zu holen. Marc Schmitz zeigte bereits beim Saisonauftakt in Ampfing, dass er dieses Kunststück schaffen kann. Und so gehörte er beim Finale in Wackersdorf zu den großen Favoriten. „Die

vergangenen vier Rennen waren schon sehr spannend. Hier wird es so weiter gehen“, sagte der Youngster des KC-Obere Sieg e.V. im Vorhinein.

 

Für ihn hieß es volle Konzentration auf einer der modernsten Strecken Europas: dem 1.190 Meter langen Prokart Raceland. Bei strahlendem

Sonnenschein am Samstag, musste sich Marc nach dem Qualifying noch mit dem dritten Platz zufrieden geben. Doch in den Heats rückte er das Klassement wieder gerade und fuhr mit zwei Siegen an die Spitze. „Mit den heutigen Ergebnissen bin ich sehr zufrieden. Am Donnerstag und auch gestern hatte ich starke Probleme mit meinem Magen und bin dadurch mit einem Rückstand in den Titelkampf gestartet“, erklärte der Rookie.

 

Ausreden für die darauffolgenden Leistungen brauchte der Förderpilot des ADAC Mittelrhein e.V. dann ohnehin nicht mehr. Auch Regen und kalte Temperaturen am Sonntag machten ihm nichts aus. In beiden Finalrennen raste Marc als Erster über die Ziellinie. So deutlich wie die Ergebnisse, waren die Rennen aber nicht. „Ich hatte wirklich tolle Duelle an der Spitze, das war verdammt eng“, war der Neuwieder begeistert.

 

Im Ziel knallten aber die Sektkorken: Marc gewinnt in seiner ersten Saison im ADAC Kart Masters direkt den Titel. Die Freude beim Youngster war riesig: „Ich kann es gar nicht glauben. Vom Saisonbeginn in Ampfing bis

jetzt zum Finale war es immer sehr eng. Ich bin sehr stolz gewonnen zu haben. Ein großer Dank an mein Team und meine Betreuer für deren Unterstützung.“

 

Für den zehnjährigen Bambini ist aber noch nicht Schluss. Bereits am kommenden Wochenende stehen der Bundesendlauf und das Finale des ADAC Kart Cup an. In beiden Championaten hat Marc beste Chancen auf den Sieg. Ende Oktober wartet auf ihn dann die nächste internationale Herausforderung. Als offizieller Werksfahrer des italienischen Kartherstellers Top-Kart tritt er bei der Tropheo Industrie in Lonato an.

 

Sixdays Weltmeisterschaft im französischem Brive 28.08.-02.09.2017

Schon im Jahr 2016 kam dem ADAC Mittelrhein in Kooperation

mit dem MSC Dreckenach die Idee nach Jahren der Ab-wesenheit eine Mannschaft für

die Teilnahme an den Enduro-weltmeisterschaft aufzustellen.

 

Seit 1913 besteht diese mit dem Namen "International Sixdays of Enduro" mit mehr als 600 Fahrern aus aller Welt. 6 Fahrtage mit Etappen von bis zu 280 km im Gelände dazu 5 Sonder-prüfungen die nach gefahrener Zeit gewertet werden. Erschwerend kommt hinzu das die Piloten ihre Motorräder selbst warten und reparieren müssen. Die Fahrzeiten für den Tag sind vorgegeben mit einer karenz von 30 Minuten. Wird diese überschritten bedeutet dies für den Piloten das aus.

 

Rene Schilling und Peter Anger vom MSC Dreckenach gemeinsam mit Tom Kölbach bilden das Team für den ADAC Mittelrhein. Anger und Kölbach

sammelten ihre Erfahrungen schon bei den Junioren in der deutschen

Meisterschaft. Ergänzt von Rene Schilling der schon im letzten Jahr an den

Sixdays teilnahm und sein Kenntnisse mit in die Mannschaft brachte. Drei Tage vor Beginn des Rennens traf die Mannschaft in Frankreich ein. Sonderprüfungen mussten gesichtet werden, technische Abnahme

der Motorräder und ein ausgiebiges Briefing standen auf dem Programm.

 

Unterstützt wurden die Fahrer vom Deutschen Motorsport Bund der das Teamzelt, Verpflegung, Physiotherapeut und Ausrüstung für 11 deutsche Teams zur Verfügung stellte.

 

Der erste Fahrtag lief ohne Probleme und Platz 54 von 167 Club-mannschaften wurde auf anhieb erreicht. Jetzt galt es das Ergebnis zu halten doch die Unwägbarkeiten nahmen ihren Lauf. Hohe Temperaturen von über 30 Grad und mangelnder Regen ließen die Strecke zu einer Staub-wüste werden. Und so geschah es, Rene Schilling lief am zweiten Tag in einer Sonderprüfung auf einen Fahrer auf. Er stürzte und verbog sich den Lenker so, dass er mit 24 Minuten Strafzeit den zweiten Tag beendete. Das Team rutschte auf Platz 60 ab.

 

Am nächsten Morgen wechselte Schilling noch den Lenker und der dritte Tag begann. Anger und Kölbach bewegten sich wie die letzten Tage zuvor im vorderen Mittelfeld mit konstanten Zeiten. Bei Rene Schilling könnten wir

sagen ein Unglück kommt selten alleine. Mitten auf der Etappe verweigerte sein Motorrad den Dienst und ging einfach aus. Eine durchgebrannte Haupt-Sicherung deutete auf einen Fehler in der Elektrik hin. 34 Minuten benötigte Schilling um das Motorrad wieder zu starten. 30 Minuten ist die Karenzzeit. Und so begann eine grandiose Aufholjagd bis zur nächsten Zeitkontrolle die er mit 24 Minuten Verspätung erreichte. Nach Ankunft im Ziel blieben ihm noch 8 Minuten um den hinteren Reifen und 2 Schalter zu wechseln.

 

Die nächsten beiden Tage liefen ohne Zwischenfälle und nach dem Abschlusscross am sechsten Tag konnten der ADAC Mittelrhein die Welt-meisterschaft mit Platz 54 beenden. Ein hervorragende Platzierung für unsere Endurofahrer vom Mittelrhein die mit ausgiebigen Training und willen zum Erfolg erarbeitet wurde.

Wir gratulieren Theresa Bäuml zum Sieg beim Finallauf und Bronze der Trial-Weltmeisterschaft 2017

Die Trial Fahrerin des AC Mayen, konnte sich beim letzten Wertungslauf in Pietramurata, Italien den Sieg und somit den 3. Platz der Weltmeister-schaftsgesamt-wertung sichern.

Nachdem Sie beim Finallauf Platz 3 der Qualifikation belegte, war der erste Grundstein für ein erfolgreiches Wochenende gelegt. Trotz der schwierigen Witterungs-bedingungen lies Theresa sich nicht beeinflussen und fuhr eine perfekte

2. Runde, welche ihr den Sieg brachte.

 

Die somit eingefahrenen Punkte verhalfen ihr, den hart erkämpften 3. Platz der Weltmeisterschaftswertung und so die Bronze Medaille zu festigen und zu verteidigen. Diese war aufgrund eines nicht ganz so erfolgreichen 4. WM-Laufes in Sokolov (Tschechien) bei dem Theresa nur den 11. Platz belegen konnte, in Gefahr geraten.

 

Zum Ende der Saison 2017 stehen für Theresa nun noch am 30.09 / 01.10 in Osnabrück und am 14. / 15.10 in Wüsten jeweils zwei Wertungsläufe zur Deutschen Meisterschaft an.

 

Hier führt sie momentan deutlich nach 4 von 8 Wettkämpfen und ist auf dem besten Weg den Titel erneut verteidigen zu können.