Automobil-Slalom

Automobil-Slalom wird auf befestigter, ebener Fahrbahn (Asphalt, Beton o.ä.) ausgetragen.

In einem Einzelzeitfahren soll der Teilnehmer eine durch Pylone und Markierungen gekennzeichnete Strecke so schnell wie möglich zurücklegen. Das Umstoßen der "Hütchen" mit Strafsekunden geahndet, sodass Präzision durchaus wichtiger wichtiger sein kann als die reine Geschwindigkeit.

Die gestellten Aufgaben können sein:

einzelne Markierung

Torfolge nach links oder rechts versetzt

Pylonengasse

Folge von Markierungen in einer Linie (Schweizer Slalom)

halbe Wende

ganze Wende

Die Torbreite soll zwischen 2,50 und 3,50 m liegen.

Das Verschieben oder Umwerfen von Pylonen wird mit Zeitstrafen belegt, im allgemeinen 3 sec. Das Auslassen von einzelnen Aufgaben kann mit 15 sec belegt werden oder zum Wertungsausschluss führen.

Typischerweise sind Parkplätze, Industriegebiete, Flugplätze und auch Rennstrecken die Austragungsorte. Im Prinzip kann jeder Straßenabschnitt für einen Slalom verwendet werden. Man unterscheidet Veranstaltungen mit einer Streckenlänge bis 800 m, die dem Clubsport zugerechnet werden, und Nationale Slaloms, deren Streckenlänge bis 5 km betragen soll. 2000 m ist eine durchschnittliche Länge. Jedem Teilnehmer stehen ein Trainings- und zwei Wertungsläufe zur Verfügung. Deren Zeiten werden addiert, zzgl. etwaiger Strafpunkte.


Der Aufwand zum bloßen Mitfahren ist gering. Das Fahrzeug kann auch älter sein und in serienmäßigem Zustand. Spezielle Sicherheitseinrichtungen (wie Überrollbügel) müssen nicht eingebaut sein, werden aber empfohlen. Auch wird für den Fahrer das Tragen eines feuerabweisenden Overalls nur empfohlen, ein genormter Schutzhelm genügt. Da in der Saison an jedem Wochenende mehrere Veranstaltungen an verschiedenen Orten innerhalb Deutschlands stattfinden, ist auch die Anfahrt zur Strecke relativ kurz.